Die häufigsten Missverständnisse rund um den Schnuller: Worauf solltest Du als werdende Mama wirklich achten?
Wenn Du gerade schwanger bist und Dich das erste Mal mit dem Thema Baby beschäftigst, tauchen ganz automatisch viele Fragen auf – und Schnuller gehören sicherlich zu den auffälligsten Baby-Utensilien auf diesem neuen Lebensweg. Vielleicht hast Du schon widersprüchliche Meinungen gehört, ob Schnuller überhaupt notwendig oder sogar schädlich sind? Wir möchten heute die wichtigsten Irrtümer rund um den Schnuller aufgreifen, damit Du für Dich und Dein Baby eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
1. “Ein Schnuller ist immer schlecht für die Zähne”
Ein Klassiker unter den Mythen: Viele angehende Eltern glauben, dass der Schnuller zwangsläufig zu Zahnfehlstellungen führt. Hier ist tatsächlich der Zeitpunkt und die Dauer entscheidend: Wird zu lange, vor allem über das dritte Lebensjahr hinaus, intensiv genuckelt, kann es tatsächlich zu Zahnverschiebungen kommen. Bei einem maßvollen Einsatz und der Auswahl von kiefergerechten Schnullern ist dieses Risiko aber sehr gering.
Was bedeutet “kiefergerecht”?
Kiefergerechte Schnuller haben eine flache, symmetrische Form, die sich dem Kiefer und Gaumen des Kindes optimal anpasst. Sie sind darauf ausgelegt, den Saugreflex zu unterstützen, ohne die Kieferentwicklung zu behindern.
2. “Mit Schnuller stillt mein Baby nicht mehr richtig”
Viele Erstlingsmamas sorgen sich, dass ein früher Schnullereinsatz das Stillen negativ beeinflussen könnte. Studien zeigen, dass es wichtig ist, mit dem Schnuller abzuwarten, bis das Stillen gut etabliert ist (meist nach ca. vier bis sechs Wochen). Zu dieser Zeit hat das Baby die Saugetechnik an der Brust sicher erlernt und ein Schnuller gefährdet das Stillen in der Regel nicht mehr.
3. “Babys werden durch den Schnuller abhängig”
Oft hört man, Babys „hängen später nur am Schnuller“. Tatsächlich befriedigt der Schnuller einen natürlichen Saugreflex, der Säuglingen Sicherheit und Beruhigung gibt. Das Abgewöhnen gelingt normalerweise mit etwas Geduld bis ins dritte Lebensjahr ohne größere Schwierigkeiten. Der Schnuller wird bei richtiger Anwendung also keine lebenslange Gewohnheit.
4. “Ein Schnuller ist unhygienisch und verursacht Krankheiten”
Hier hilft eine einfache Faustregel: Ein Schnuller bleibt bei regelmäßiger Reinigung (abkochen oder auskochen) ein sicheres und sauberes Hilfsmittel – insbesondere viel hygienischer, als wenn Dein Baby an eigenen Fingern oder anderen Gegenständen nuckeln würde.
5. “Ohne Schnuller schläft mein Baby besser”
Babys haben einen ausgeprägten Saugreflex – und einige beruhigen sich deutlich schneller mit Schnuller. Studien zeigen sogar, dass der Schnuller das Risiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS) senken kann, wenn er beim Einschlafen angeboten wird. Allerdings ist jedes Baby anders – einige wollen niemals einen Schnuller, und das ist genauso okay.
Unser Fazit
Wenn Ihr als werdende Eltern über den Schnuller nachdenkt, empfehlen wir, Euch offen zu informieren und individuelle Entscheidungen zu treffen. Moderne Schnuller sind auf die Bedürfnisse von Babys abgestimmt, hygienisch, und können sogar förderlich sein – solange sie richtig eingesetzt werden. Lasst Euch nicht von Mythen oder Vorurteilen verunsichern, sondern wägt ab, was zu Euch und Eurem Baby passt.
Wenn Ihr noch mehr Fragen rund ums Thema Baby, Geburt oder die ersten Monate als Familie habt, freuen wir uns, mit Euch gemeinsam noch tiefer einzutauchen! In unserem Schwangerschaftskalender findet ihr einen natürlichen Schnuller von bibs. Schaut gern mal rein.




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